Biografie
Yves Chauris, geboren 1980, ist Absolvent des Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris, wo er drei Erste Preise erhielt. Seine Arbeit wurde rasch anerkannt: Er erhielt mehrere Förderungen und Auszeichnungen, darunter den Prix Fondation Francis et Mica Salabert (2005), den Prix Pierre Cardin für musikalische Komposition (2008) sowie den Prix Hervé Dugardin (2019, SACEM).
Von 2008 bis 2010 war Yves Chauris Mitglied der künstlerischen Abteilung der Französischen Akademie in Madrid und 2011 Stipendiat an der Villa Kujoyama in Japan.
Auf Einladung von Renaud Capuçon nahm er 2020 am Festival Nouveaux Horizons in Aix-en-Provence teil.
Seine Werke wurden unter anderem vom SWR Sinfonieorchester, dem BBC National Orchestra of Wales, Les Siècles, dem Orchestre National de France, dem Orchestre National d’Île-de-France sowie von Ensembles wie dem Ensemble Intercontemporain, L’Itinéraire, At Musica, Sillages aufgeführt – und von Solist:innen und Dirigent:innen wie Jean-Guihen Queyras, Bertrand Chamayou, Jean-Frédéric Neuburger, Nicolas Hodges, Lorenzo Soulès, François-Xavier Roth, Pablo Heras-Casado, Nicholas Collon und Tito Ceccherini – unter anderem in der Carnegie Hall in New York, im Concertgebouw Amsterdam, bei Ars Musica Brüssel, beim Festival Présences von Radio France, Musica Strasbourg, La Roque-d’Anthéron, in der Philharmonie de Paris und bei den Donaueschinger Musiktagen.
Derzeit arbeitet er an einem Violinkonzert sowie an einem Werk für Santur und Orchester.
Yves Chauris unterrichtet Komposition am Konservatorium von Cergy-Pontoise und Musik des 20. und 21. Jahrhunderts im Pädagogikbereich des Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris (CNSMDP). Außerdem betreut er die Akademie junger Komponistinnen des Orchestre de Chambre de Paris.
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