Biografie
Gérard Caussé gehört zu den größten Bratschvirtuosen unserer Zeit. Er begann sein Studium in Toulouse und setzte seine Ausbildung anschließend am Pariser Konservatorium (CNSMDP) fort, wo er mehrere Erste Preise als Solist und Kammermusiker gewann.
Gérard Caussé tritt weltweit in Konzerten auf und arbeitet mit renommierten Orchestern und Dirigenten zusammen, darunter Pierre Boulez, Claudio Abbado, John Eliot Gardiner, Marc Minkowski, Luciano Berio, Jean-Claude Casadesus, Roger Norrington, Charles Dutoit, Emmanuel Krivine …
Als Kammermusiker konzertierte er im Laufe seiner Karriere mit zahlreichen Ensembles und Künstlern, darunter Gidon Kremer, Dmitry Sitkovetsky, Augustin Dumay, Pierre Amoyal, Renaud Capuçon, Michael Barenboim, Elena Bashkirova, Maria João Pires, Frank Braley, Nicholas Angelich, Paul Meyer sowie den Borodin-, Melos-, Modigliani- und Hagen-Quartetten …
Er war künstlerischer Leiter des Toulouse Chamber Orchestra und Mitbegründer der Camerata der Fundación Saja Duero in Salamanca. Einen Großteil seiner Zeit widmet er der Ausbildung junger Künstler, insbesondere im Rahmen von Meisterkursen in Verbier, Villecroze, Salzburg, Siena und Caracas.
Als Gründungsmitglied des Ensemble Intercontemporain engagiert er sich auch intensiv für die Erweiterung des Bratschenrepertoires. Gérard Caussé hat zahlreiche Werke von Komponisten wie Henri Dutilleux, Gérard Grisey, Michèle Reverdy, Philippe Hersant, Michaël Levinas, Pascal Dusapin und Hugues Dufourt uraufgeführt.
Heute unterrichtet er an der École Normale de Musique de Paris – Cortot. Gérard Caussé spielt eine Bratsche von Gasparo da Salò aus dem Jahr 1560.
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